Mensch und Gewässer

In unserer Region ist die Wasserkraftnutzung für den Betrieb von Mühlen und zur Wiesenwässerung bereits seit dem Hochmittelalter dokumentiert.

Hier an dieser Stelle wird Wasser aus der Morre in das Kneippbecken ausgeleitet, man nutzt dazu die Trasse des ehemaligen Mühlkanals. Das Wasser wurde über ein Ausleitungsbauwerk in den Kanal geleitet und diente dem Betrieb der Wolfsmühle (heute Privatgelände) sowie der Wiesenwässerung. Unterhalb der Mühle floss ein Teil des Wassers wieder zurück in die Morre. Der andere Teil wurde zur Bewässerung der Wiesen und für das Schwimmbad genutzt.

Bei den Ausgrabungsarbeiten zum Bau der Kneippanlage wurden Bauteile des ursprünglichen Kanals entdeckt. Demnach war der Kanal durch senkrechte Wände aus behauenen Sandsteinen eingefasst.

ein altes schwarz-weiß Bild von einer Buchener Mühle

Buchener Mühlen

Früher waren Mühlen für die Bevölkerung sehr wichtig. Das gedroschene Getreide musste gemahlen werden und das im Wald geschlagene Holz geschnitten werden, damit es weiter verarbeitet werden konnte. Die meisten Mühlen in Deutschland wurden mit Wasserkraft betrieben und lagen direkt an Flussläufen. Auch an der Morre gab es einige Mühlen. Die sog. Kettenmühle wurde bereits 777 im Lorscher Kodex erwähnt.

 

SCHÄTZFRAGE:

Wieviele Mühlen gab es in Buchen früher entlang der Morre?

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